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Shisha Blog

Die Shisha Kohle

Naturkohle oder Selbstzünder? Wir schauen auf die Unterschiede, Vor- und Nachteile und erklären, worauf es beim Anzünden ankommt.

Autor: HookahFloWVeröffentlicht: 05.02.2016Zuletzt aktualisiert: 10.10.2026
Die Shisha Kohle

Heiß muss sie glühen und lange durchhalten … die Kohle. Grundlegend kann man zwischen zwei Arten unterscheiden: Naturkohle, meist aus Kokosnussschalen oder Bambus, und den berühmt-berüchtigten Selbstzündern. Werfen wir mal eben einen Blick auf beide Varianten.

Die Shisha Selbstzünder Kohlen

Bei dem Wort „Selbstzünder“ verzieht mancher Shisha Raucher das Gesicht. Aber tief im Inneren wissen wir: Viele haben genau damit angefangen. Selbstzünder sind gepresste Kohletabletten mit zugesetzten Zündhilfen - nein, kein Uran. Wozu das Ganze? Damit man die Dinger mit einem handelsüblichen Feuerzeug anwerfen kann.

Mit der Zange geschnappt, die Flamme drunter, dann knistert und funkelt es. Wichtig: Erst verwenden, wenn die Kohle vollständig durchgeglüht ist. Eine erste dünne Ascheschicht allein bedeutet noch nicht, dass sie schon fertig ist.

Hört sich im ersten Moment sehr praktisch an, vor allem für die Outdoor- oder Festivalpfeife. Die Schattenseiten sind allerdings ein möglicher Eigengeschmack und häufig weniger Ausdauer und eine geringere Hitze als bei Naturkohle. Dadurch kann es schwieriger werden, den Tabak vernünftig auf Temperatur zu bringen.

  • Vorteil: Mit einem Feuerzeug anzuzünden, kein zusätzlicher Kohleanzünder nötig.
  • Nachteil: Die Zündhilfen können den Geschmack beeinträchtigen. Brenndauer und Hitze fallen je nach Produkt schwächer aus.

Die Shisha Naturkohlen

In Würfelform, in verschiedenen Größen und ziemlich ausdauernd: Hallo Naturkohlen. Diese Kohlebrocken bestehen meistens aus verkohlten und anschließend gepressten Kokosnussschalen. Auch Bambus wird verwendet. Anders als Selbstzünder enthalten sie keine zugesetzten Selbstzündehilfen.

„Naturkohle“ bedeutet allerdings nicht „chemiefrei“ oder harmlos. Bei der Herstellung können beispielsweise Bindemittel wie Stärke verwendet werden. Und auch beim Glühen von Naturkohle entstehen gesundheitsschädliche Stoffe.

Ihre praktischen Stärken liegen in der längeren Brenndauer und der vergleichsweise gleichmäßigen Hitze. Dafür ist die Handhabung etwas aufwendiger: Da in die Würfel keine Anzündautomatik eingebaut ist, brauchen sie ordentlich Unterstützung, damit der Funke überspringt.

  • Vorteil: Keine Selbstzündehilfen, meist längere Brenndauer und gleichmäßigere Hitze.
  • Nachteil: Ein Feuerzeug reicht zum zuverlässigen Durchglühen normalerweise nicht aus. Eine stärkere Hitzequelle und etwas Geduld gehören dazu.

Naturkohle anzünden: elektrisch oder mit Gas?

Die gängigen Möglichkeiten sind ein geeigneter Gas-Kohleanzünder oder ein elektrischer Kohleanzünder. Beide bringen die Würfel zum Glühen, unterscheiden sich aber bei der Handhabung. Aber vorweg ein kleiner Geheimtipp von uns von SmokeDex! -> Wenn ihr unterwegs seid und keinen Strom habt gibt es eine Dritte und PERFEKTE Lösung - unser Outdoor Anzünder!

Mit einem Gasbrenner

Ein gasbetriebenes Gerät braucht keine Steckdose und ist deshalb für unterwegs interessant. Wichtig ist, dass es für diesen Einsatz geeignet ist und sicher steht. Ihr hantiert schließlich mit Gas, Feuer und glühender Kohle – da möchte man keine wackelige Konstruktion vor sich haben.

Das Anzünden kann einige Minuten dauern. Bleibt trotzdem dabei und lasst den Brenner nicht unbeaufsichtigt laufen. Gasbetriebene Geräte gehören für diesen Zweck ins Freie. Beim Umgang mit der Kartusche gilt die Anleitung des Herstellers; ein Wechsel neben glühender Kohle oder anderen Zündquellen ist tabu.

Mit einem elektrischen Kohleanzünder

Hier läuft es grundsätzlich so: Kohle auf die dafür vorgesehene Auflage legen, Stecker in die Steckdose, einschalten und durchglühen lassen. Je nach Gerät und Kohlegröße dauert das ungefähr zehn Minuten, manchmal auch länger. Entscheidend ist nicht die Stoppuhr, sondern dass die Kohle rundum durchgeglüht ist.

Hat der Anzünder ein vorgesehenes Kohlegitter, verwendet es entsprechend der Anleitung. Ob die Kohle auf ein Gitter oder direkt auf ein Heizelement gehört, hängt vom jeweiligen Gerät ab. Nicht einfach irgendeine Konstruktion über die Heizspirale basteln.

Wie lange ein elektrischer Anzünder durchhält, lässt sich leider nicht pauschal sagen. Solide Verarbeitung, ein sicherer Stand und unbeschädigte Kabel sind wichtiger als ein bestimmter Markenname. Geräte mit beschädigten Heizteilen oder Kabeln gehören nicht weiter in Betrieb.

Umgebaute Raclette-Grills und zweckentfremdete Küchengeräte würde ich dafür nicht verwenden. Auch improvisierte Stapel aus Selbstzündern, Naturkohlen und Alufolie sind keine vernünftige Standardlösung.

Die Zusammenfassung – für alle, die direkt hierher gescrollt haben

  • Selbstzünder: Einfach anzuzünden, dafür mögliche Abstriche bei Geschmack, Hitze und Brenndauer.
  • Naturkohle: Meist aus Kokosnussschalen, ohne Selbstzündehilfen und in verschiedenen Größen erhältlich. Braucht dafür eine stärkere Hitzequelle.
  • Elektrisch oder Gas: Elektrische Anzünder benötigen eine Steckdose, gasbetriebene Geräte eine passende Gasversorgung. Beide nur bestimmungsgemäß und unter Aufsicht verwenden.
  • Erst vollständig durchglühen lassen: Das gilt für beide Kohlearten. Glühende Kohle ausschließlich mit einer geeigneten Zange anfassen.

Bitte verwendet ausschließlich dafür vorgesehene Shisha Kohle, keine beliebige Grillkohle oder Grillbriketts. Auch Shisha Kohle setzt giftiges Kohlenmonoxid frei. Zündet sie im Freien auf einer stabilen, nicht brennbaren Unterlage an und haltet Abstand zu brennbaren Materialien. Elektrische Geräte dabei vor Regen und Feuchtigkeit schützen.

Über den Autor

HookahFloW

HookahFloW

Gründer von SmokeDex

Florian beschäftigt sich seit über 15 Jahren mit der Shisha Szene. Mit SmokeDex verfolgt er das Ziel, die nützlichste Shisha Plattform der Welt aufzubauen - ein Ort, an dem Fans Produkte entdecken, vergleichen und kaufen können, Bewertungen lesen, Shops und Cafés finden und die Shisha Kultur weltweit erleben.