
Phunnel
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Ein Loch. Viele Setups.
Phunnel Köpfe: Einlochköpfe für HMD und Alufolie
Das Loch sitzt oben, die Molasse bleibt im Depot
Ein Phunnel Kopf hat einen erhöhten Mittelsteg mit einer Öffnung. Der Tabak liegt ringförmig darum herum, statt über Löchern im Boden. Dadurch läuft weniger Molasse nach unten in die Rauchsäule. Genau das macht den Einlochkopf für feuchte Mischungen interessant. Ob du Phunnel oder Funnel Kopf schreibst: Gemeint ist hier dieselbe Bauform. Entscheidend ist nicht einfach ein einzelnes Loch, sondern dessen erhöhte Position.
Low Load oder großes Depot?
Ein flacher Phunnel mit kleinem Depot braucht weniger Füllmenge als ein breiter, tiefer Kopf. Das ist sinnvoll, wenn du sonst regelmäßig ungenutzten Tabak übrig hast. Ein großes Depot bietet mehr Platz, verlangt aber einen dazu passenden Kopfbau. Nur halb so viel in einen großen Kopf zu geben, verändert auch den Abstand zur Hitzequelle. Vergleiche deshalb Depotbreite und Tiefe, nicht nur S, M oder L im Namen. Diese Größen sind keine markenübergreifenden Grammangaben.
Tonkopf und Phunnel sind kein Widerspruch
Phunnel beschreibt die Form, Ton das Material. Viele Einlochköpfe bestehen aus Ton oder Steinzeug und haben ein glasiertes Depot. Daneben gibt es Glasköpfe und Konstruktionen mit Silikon. Ein Phunnel ist also nicht automatisch ein bestimmtes Material. Beim Vergleichen lohnen sich ein genauer Blick auf den Mittelsteg, die Randform und die Verarbeitung der Glasur. Eine auffällige Farbe verrät noch nicht, ob der Kopf zu deinem vorhandenen Aufsatz passt.
Virginia und Dark Blend brauchen nicht denselben Kopfbau
Beide Tabakarten können im Phunnel funktionieren. Feuchtigkeit, Schnitt und die empfohlene Packdichte unterscheiden sich aber. Lockeres Einlegen ist deshalb keine Regel für jede Mischung, genauso wenig wie festes Andrücken. Der Mittelkanal bleibt unabhängig davon frei. Wie sich Geschmack und Zuggefühl entwickeln, hängt vom gesamten Setup ab, nicht allein vom Wechsel auf einen Einlochkopf.
Phunnel Kopf mit Smokebox: Der Sitz muss stimmen
Viele Phunnel sind für einen HMD wie Kaloud Lotus I+ oder ONMO ausgelegt. Die Smokebox braucht eine passende Auflage, während über dem Mittelsteg genug Platz für den Luftweg bleiben muss. Ein Rand mit Lippe kann den Aufsatz führen, ist aber nicht bei jedem Modell nötig. Prüfe die konkrete Kombination vor dem Aufheizen. HMD-geeignet bedeutet außerdem nicht, dass der Aufsatz beim Kauf bereits dabei ist.
Phunnel-Köpfe im Sortiment
Diese Modelle zeigen unterschiedliche Depotgrößen, Materialien und Designs:
- 🎨 Hookain Lit Lip - Tonmischung mit markantem Auflagerand für HMD-Setups, auch mit Alufolie nutzbar.
- 📏 Hookain Low Load - schwarzes Steinzeug und ein flaches Depot, ausgelegt auf geringe Füllmengen.
- 🏺 Oblako Mono M und L - Tonphunnel in zwei Größen und einfarbigen Varianten von Sand bis Pink.
- 🛠️ Vandenberg V1 - handgefertigt in Deutschland, mit einem kompakten Depot für etwa 12-15 g je nach Befüllung.
- 🌊 Ocean Sixty8 - Tonphunnel mit farbigen Glasuren für Kombinationen mit Alufolie oder passendem HMD.
Alufolie ist beim Phunnel kein Plan B
Ein Folien-Setup ist eine eigenständige Variante, gerade bei kleineren Köpfen oder wenn du die Kohleposition direkt verändern möchtest. Straff gespannte Alufolie darf den Mittelkanal beim Ziehen nicht verschließen. Die Lochung liegt bei einem üblichen Phunnel-Setup über dem Tabakring. Ein passender Provost oder ein separates Kaminsieb kann darüber die Kohlen aufnehmen. Das ist nicht dasselbe wie ein kompletter Kaminaufsatz. Entscheide beim Kauf deshalb zuerst zwischen HMD und Folie und wähle dann Depot und Randform dazu.
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